Schafweide
© Cornell Paasche
Käbelicksee
© Cornell Paasche
Campingplatz 36
© Cornell Paasche
Gutshaus Henningsfelde
© Cornell Paasche
Gruppe am Pagelsee
© Cornell Paasche
Pause am Pagelsee
© Cornell Paasche
Gruppe am Pagelsee
© Cornell Paasche
Lorenbahn Pagelsee
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Havel
© Cornell Paasche
Gasthaus Havelkrug
© Heiner Majewski
Kirche Granzin
© Heiner Majewski
Rast in Kratzeburg
© Heiner Majewski
Die RainbowHikers waren wandern:
Mecklenburg-Vorpommern (MSE) – Von Kratzeburg rund um den Käbelicksee
Die Tour war am 26. April 2026
Wanderleiter: Heiner Majewski

Der Link zur Tour bei Komoot.

Wanderstrecke: etwa 17,2 Kilometer

Die GPX-Datei herunterladen.

Teilnehmer inkl. WL: 9

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Die RainbowHikers hatten wieder zu einer Wanderung eingeladen und zwei Wanderinnen und sechs Wanderer folgen Heiner heute durch den Müritz-Nationalpark.
Wir starten unsere Tour gegen 10.30 Uhr am Bahnhof Kratzeburg, nachdem unser RE5 wegen einem Notarzteinsatz in Fürstenberg (Havel) mit etwa zehn Minuten Verspätung angekommen ist. Wir laufen an der Bahn entlang, unterqueren diese und wenden uns gen Süden zum Campingplatz 36 am Ostufer das Käbelicksees. Hier hat Heiner mit seiner Familie vor fünfzig Jahren im August gezeltet, als der Platz noch C/36 hieß.
Weiter geht es dann auf Waldwegen durch den Müritz-Nationalpark parallel zum Seeufer. Durch die Bäume sehen wir den Mürensee. Ein Stück weiter erreichen wir das ehemalige Gut Henningsfelde, das heute als Sommerpension genutzt wird. Nächster Halt ist am Ufer des Pagelsees, wo wir unsere erste Rast machen. Da die Havel zwischen dem Pagelsee und der Granziner Mühle auch mit kleinen Booten nicht befahrbar ist, gibt es hier eine Lorenbahn, mit der man die Boote umtragen kann.
Von der Mühle aus geht es durch den Wald nach Granzin. An der Bushaltestelle überqueren wir die Havel und kehren im Gasthaus „Havelkrug“ ein. Das Haus können wir sehr empfehlen, der Kuchen ist gut und die Getränke auch. Hier steppt im Sommer sicherlich der Bär ... oder besser der Lila Falke, denn das Gasthaus steht am Lila-Falke-Wanderweg.
Gestärkt wandern wir anschließend durch Granzin zum ehemaligen Spritzenhaus, das heute die Dorfchronik beherbergt, und weiter zur Kirche, die heute offen ist. Wir bewundern das Inventar, besonders die Orgel aus Rostock und das vier Meter hohe Sakramentshäuschen aus dem 15. Jahrhundert. Vor der Kirche stehen zwei alte Maulbeerbäume.
Unweit der Kirche befindet sich die alte Post Granzin 16. Anfangs war die Poststelle im Wohnzimmer von Otto Jöhrend. 1932 wurde auf Drängen von Frau Jöhrend dafür ein Anbau aufgestellt. 2005 wurden Haus und Anbau von Familie Lehmann restauriert. Als wir so stehen und bedauern, dass der heute darin befindliche Sommerladen mit Café geschlossen ist, kommt Frau Lehmann um die Ecke und begrüßt uns freundlich. Es wäre halt nur im Sommer offen, wir sollten gerne wiederkommen, aber vorher anrufen. Das werden wir natürlich tun.
Weiter wandern wir auf dem Wanderweg Lila Falke Kratzeburg durch den Wald, immer an der Grenze zum Sperrgebiet, das wegen eventueller Munitionsbelastung nicht zugänglich ist. Es sind schöne Wanderwege, auf denen wir laufen. So erreichen wir wieder die Lloydbahn, die Bahnstrecke zwischen Neustrelitz und Warnemünde, die wir unterqueren. Am Ortseingang von Kratzeburg machen wir auf einem Rastplatz noch eine Pause, da wir noch Zeit haben, bis unser Zug kommt. Gegen 16.30 Uhr erreichen wir den Bahnhof und gegen 16.42 Uhr bringt uns der RE50 nach Neustrelitz.

Auch wenn das Ganze eher eine Ersatztour war wegen dem RE1, der heute nicht fuhr, war es doch eine schöne Tour. Leider war hier noch keine Saison, so dass einige Höhepunkte geschlossen waren. Aber wegen dem ganztägigen Sonnenschein und der angenehmen Temperaturen waren alle begeistert.

Hier noch Aufzeichnungen einiger Mitwanderer:
Joachim: https://www.komoot.com/de-de/tour/2911960559
Andreas: https://www.komoot.com/de-de/tour/2913353086
Heiner: https://www.komoot.com/de-de/tour/2913759996